Programm – Steuerung und Begleitung – Wissenschaftliche Programmbegleitung

Überprüfung der Zielerreichung des Programms (Feb. 2005 bis Sep. 2007)

Die wissenschaftliche Begleitung des Programms soll in diesem Arbeitspaket die Zielerreichung des Gesamtprogramms analysieren. Dazu werden u.a. die strukturellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Verstetigung innovativer bildungspolitischer Konzepte in den Regionen erhoben, analysiert und bewertet.

Diesen Aufgaben wird die Ludwig-Maximilians-Universität München mit Partnern unter Leitung von Prof. Dr. Rudolf Tippelt nachgehen.

Nachhaltigkeit der Netzwerke, Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft (Feb. 2005 bis Sep. 2007)

Zu den wesentlichen Zielen des Programms „Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ gehört, dass die durch das BMBF geförderten Netzwerkstrukturen auf Dauer angelegt werden und nach Auslaufen der Förderung Bestand haben. Dieses Ziel der Nachhaltigkeit bezieht sich nicht auf Einzelmaßnahmen und Teilprojekte der Netzwerke, sondern auf die Struktur Lernender Regionen als ganze. Weitere wichtige Programmziele liegen in der Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit und in der Bereitstellung von Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Die sich hieraus ergebenden Fragestellungen wird die Firma Rambøll Management GmbH unter Leitung von Dr. Christoph Emminghaus bearbeiten.

Forschungskonsortium unter Federführung des DIE (Nov. 2001 bis Jan. 2005)

Nach einer Ausschreibung des PT-DLR erhielt im November 2001 ein Forschungskonsortium unter Federführung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) den Auftrag, das Programm wissenschaftlich zu begleiten. Unter Leitung von Prof. Nuissl von Rein kooperierten mit dem DIE das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (Institut für Erziehungswissenschaft, Prof. Dobischat) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Pädagogik, Prof. Tippelt).

Aufgabe der wissenschaftlichen Begleitung war es, durch die Bereitstellung relevanten Handlungswissens die Programmsteuerung zu unterstützen, die Wirkungen des Programms zu analysieren sowie Erfolgsfaktoren und -hindernisse für die Etablierung auf Dauer angelegter regionaler Netzwerke zu identifizieren. Fokussiert auf Entwicklungsprozesse in den fünf Untersuchungsfeldern

  • „Kooperation”,
  • „Regionale Bildungslandschaft”,
  • „Adressaten”,
  • „Regionale Arbeitsmarktlage” und
  • „Transferpotenziale”

beinhaltete die Arbeit der wissenschaftlichen programmbezogenen Begleitung sowohl Analysen in der Breite des Programms unter Berücksichtigung aller beteiligten Netzwerke als auch qualitativ angelegte Fallstudien. Ein umfassender Abschlussbericht ist für 2005 vorgesehen.

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