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Strategien der nachhaltigen Einbindung von Partnern aus der Wirtschaft, Planung und Finanzierung der Durchführungsphase
Workshop für die Netzwerke der zweiten Welle des Programms "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" in Zwickau am 25/26.09.02
Mit der Vorbereitung auf die Durchführungsphase wird u.a. auch die Frage der Nachhaltigkeit eine entscheidende Bedeutung gewinnen. Nachhaltig bedeutet, dass die Netzwerke auf Dauer angelegt werden sollen, d.h. auch nach dem Auslaufen der Förderung durch den Bund Bestand haben sollen. Bereits in der Durchführungsphase müssen sich die Lernenden Regionen darauf vorbereiten. Die Förderung des Bundes im Rahmen des Programms Lernende Regionen ist degressiv angelegt, d.h. es wird eine angemessene Eigenbeteiligung an den zuwendungsfähigen Ausgaben in Form von Eigenmitteln oder Drittmitteln erwartet. Dies verlangt innovative Strategien und die Bereitschaft der Partner in der Region auf einander zuzugehen. Gleichzeitig eröffnet sich die Chance neue Wege zu beschreiten und die Zusammenarbeit mit Akteuren zu suchen, die nicht aus dem öffentlichen Sektor kommen, Interesse am Thema Lebenlanges Lernen haben und von den Lernenden Regionen profitieren können, aber noch nicht wissen, wie sie Bezüge dazu aufbauen können.
Das Programm Lernende Regionen strebt nicht nur die übergreifende Zusammenarbeit der - vornehmlich öffentlich finanzierten - Bildungsträger an, sondern im weitesten Sinne auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verbänden und öffentlicher Hand. In so genannten public private partnerships können die Partner einerseits ihre jeweiligen Stärken für die Verwirklichung gemeinsamer Vorstellungen einsetzen und andererseits das Schnittstellenmangement in der Zusammenarbeit verbessern.
Zu beobachten ist ein allgemeiner Wandel vom Bildungsträger gewohnten Zuschnitts, der in erster Linie von Aufträgen der öffentlichen Hand lebt, hin zum Bildungsdienstleister, der versucht neue Kundenkreise zu erschließen und Gewinn zu erwirtschaften. Public private partnerships können diese Neuausrichtung unterstützen (ohne das sich damit der Staat aus seiner Verantwortung zurückzieht). Sie setzen jedoch ein Verständnis für Strukturen und Motivation der Partner voraus und verlangen eine gute Kenntnis der eigenen Möglichkeiten und Angebote.
Ziel des Workshops ist es, neben der Beantragung und Finanzierung für die Durchführungsphase Strategien und Erfahrungen der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus des Workshops in zwei Bereichen:
- Die Kooperation mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen und im Weiteren die Frage, wie gemeinsam Qualifizierungsmodelle entwickelt werden können.
- Trends und Strategien des Sponsorings. Sponsoring ist für Unternehmen in erster Linie ein Kommunikationsinstrument und beruht auf Gegenseitigkeit. Von zunehmendem Interesse ist das Sponsoring an Schulen und Hochschulen.
In beiden Bereiche werden in den Arbeitsgruppen Erfahrungen aus Regionen der ersten Welle des Programms "Lernende Regionen" einfließen, die in die Durchführungsphase eingetreten sind.
 |  |  |  |  |  |  | download |  | Programm |  | |  |  |  | download |  | Kerngedanken: Auszug Infodienst 02/2002 |  | Eckart Lilienthal, Projektträger des des BMBF im DLR e.V. |  |  |  | download |  | Nachhaltige Einbindung von Partnern aus der Wirtschaft in die Projektarbeit |  | Michael Gericke, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit |  |  |  | download |  | Investition in Qualifikation aus Unternehmenssicht |  | Rainer Erdmann, Umformtechnik Stendal UTS GmbH |  |  |  | download |  | Trends und Strategien im Bildungssponsoring |  | Ariane Gampenrieder, Universität der Bundeswehr München |  |  |  | download |  | Unternehmen im Projekt Lernende Region Zollernalb |  | Claudia Leinauer, Gesellschaft für integriertes Management - Lernende Region Zollernalb |  |  |  | download |  | Einwerbung von Unternehmen zur Unterstützung von Bildungsprojekten am Beispiel der Braindays 2001 |  | Thomas Schmidt, Appolonius Berlin - Lernende Region Marzahn-Hellersdorf |  |  |  | download |  | Anforderungen an die Anträge zur Durchführungsphase |  | Projektträger des BMBF im DLR e.V. |  | |
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